Was wäre, wenn Schülerinnen und Schüler nicht nur für die Schule lernen, sondern mit dem Stadtteil? Genau das haben zwei Lehrerinnen und Lehrer der Stadtteilschule Stübenhofer Weg in Wilhelmsburg im Kopf. Und ihre Schüler haben dafür schon einen Namen: TEAMWERK.
Die Idee: eine Schülerfirma. Das klingt vertrauter als es ist. Klassische Schülerfirmen üben Wirtschaft: Produkte entwickeln, verkaufen, Gewinn erzielen.
TEAMWERK dreht das Modell um: gleiche organisatorische Ernsthaftigkeit, anderer Zweck. Keine Produkte, sondern Kooperationen. Mit Kindergärten, Altenheimen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Kulturorten im Quartier. Wilhelmsburg als Lernfeld, der Stadtteil als Partner.
Das hat in der Pädagogik einen Namen: „Lernen durch Engagement“. Schule und Stadtteil als gemeinsamer Lernraum. Zugegeben kein neuer Gedanke. Aber einer, der selten so konsequent umgesetzt wird.
TEAMWERK ist kein einzelnes Projekt. Es ist ein Programm, aus dem heraus sukzessive konkrete Projekte entstehen. Eines nach dem anderen, Schritt für Schritt, mit echten Partnern im Viertel. MutterBoden begleitet diesen Aufbau langfristig. Nicht als Auftraggeber, sondern als Ermöglicher.
Was TEAMWERK am Ende genau leisten wird – welche Kooperationen entstehen, was daraus wird – das entscheiden die Menschen, die es umsetzen. Die Schülerinnen und Schüler der Stübi, wie die Schule im Viertel längst heißt.
Das erste Projekt („Lecker Schulgarten“) entsteht gerade. Das nächste bereits in Planung. Schau wieder rein – es lohnt sich.
In Bearbeitung
Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.
(Martin Luther)
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