Schüler entdecken Themen und Zusammenhänge – gesellschaftlich, historisch und alltagsnah.
Viele Hamburger Museen bieten – koordiniert vom Hamburger Museumsdienst – Projekttage und Workshops an, bei denen Schüler außerhalb des Unterrichts lernen und neue Perspektiven gewinnen.
Was oft gerade in Schulen in sozial benachteiligten Stadtteilen fehlt, sind die finanziellen Mittel für die anfallenden Gebühren.
Genau hier springt Stiftung MutterBoden ein: Besuche bei Hamburger Museen und Gedenkstätten, an denen gesellschaftlich relevante Fragen erlebbar werden. Mehr als aus jedem Lehrbuch.
Diese bezuschussen wir auf formlose Anfrage nach individueller Prüfung unbürokratisch. Aktuell bieten wir Zuschüsse für folgende Angebote an Lernorten jenseits des Klassenzimmers an:
Das Museum für Arbeit bietet für Schulgruppen Workshops zum Thema „Kapitalismus für Einsteiger“ an. Und Stiftung MutterBoden bezuschusst bis auf weiteres die Gebühren für den Workshop „Kapitalismus und Natur“, die für Schulgruppen dafür anfallen.
Der Workshop geht der Frage nach, was unser Wirtschaftssystem mit Umweltzerstörung zu tun hat. Konzipiert für Schüler der Altersgruppe 14 bis 18 Jahre (8. bis 13. Klasse).
Dieser Workshop bietet einen Einstieg in das kapitalistische Wirtschaftssystem. Das Konzept wird hier zugespitzt auf die Frage, warum die Strukturen und Dynamiken des Kapitalismus dazu führen, dass die Natur nicht nachhaltig genutzt und geschützt, sondern ausgebeutet und zerstört wird.
Der Workshop stellt Fragen nach dem Gesamtsystem und geht damit über die gängigen Erzählungen von einzelnen Unternehmen und Kaufgewohnheiten der Konsumenten hinaus (Quelle: Workshop-Beschreibung des Hamburger Museumsdienstes).
Die Organisation des Workshop-Termins liegt bei der Schule.
Interesse an einer Bezuschussung der Workshop-Gebühren? Meldet Euch einfach bei uns.
Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme bietet für Schulgruppen Projekttage zu Themen im Zusammenhang mit dem Konzentrationslager der NS-Zeit an. Und Stiftung MutterBoden bezuschusst bis auf weiteres die Gebühren, die für Schulgruppen dafür anfallen.
Die Projekttage führen Schüler an einen der bedeutendsten Gedenkstättenorte Norddeutschlands. Das ehemalige Konzentrationslager Neuengamme war von 1938 bis 1945 Ort systematischer Gewalt und Zwangsarbeit. Eng verknüpft mit den wirtschaftlichen Interessen der Stadt Hamburg.
Ein Projekttag verbindet die Erkundung des Geländes und ausgewählter Ausstellungen mit angeleiteter Kleingruppenarbeit. Gedenkstättenpädagogen begleiten die Gruppen, geben Impulse und schaffen Raum für eigene Fragen und Diskussionen. Jeder Projekttag steht unter einem inhaltlichen Schwerpunkt. Abgestimmt auf die Gruppe und ihre Interessen.
Mögliche Themen sind zum Beispiel: Häftlingsbiografien und Schicksale, Kinder und Jugendliche im KZ, Arbeitsalltag und Zwangsarbeit, der Umgang mit den Tätern nach 1945 oder die Frage: Was bedeutet „Leben nach dem Überleben“?
(Quelle: Beschreibung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme)
Die Organisation des Workshop-Termins liegt bei der Schule.
Interesse an einer Bezuschussung der Gebühren eines Projekttages in Neuengamme? Meldet Euch einfach bei uns.
Das Hamburger Kunsthalle bietet für Schulgruppen Führungen zu Themen rund um die großen Fragen der Menschheit wie z.B. Gerechtigkeit, Identität, Hoffnung, Heimat an. Und Stiftung MutterBoden bezuschusst bis auf weiteres die Gebühren für ausgewählte Führungen.
In diesen Führungen werden die Fragen anhand von Werken aus der ständigen Sammlung der Hamburger Kunsthalle gemeinsam erkundet. Kein Frontalvortrag, sondern ein offener Dialog: Schüler bringen ihre eigene Perspektive ein, schauen genau hin und kommen ins Gespräch. Mit den Kunstwerken und miteinander.
(Quelle: Programmbeschreibung der Hamburger Kunsthalle / Hamburger Museumsdienst)
Aktuell bieten wir auf Anfrage die Bezuschussung folgender Führungen an (Angebotskennung des Hamburger Museumsdienstes, über den die Buchungen erfolgen):
Die Buchung der Führung erfolgt durch die Schule selbst.
Interesse an einer Bezuschussung der Gebühren einer Führung? Meldet Euch einfach bei uns.
Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.
(Martin Luther)
Nun wird die Welt morgen nicht untergehen. Gleichwohl wollen wir einen Beitrag leisten, die Sache wieder ins Lot zu kriegen.
Indem wir Leuchtturm-Projekte unterstützen, die den Weg zur Schaffung höherer Nahrungssicherheit weisen. Orientiert an der internationalen 4 per 1000 Initiative – Gesunde Böden für Welternährung und Klima.